Eva Jähnigen: „Bundesfördermittel für "Soziale Stadt" und Städtebau in Dresden unverzichtbar“
Die finanzpolitische Sprecherin der GRÜNEN Stadtratsfraktion und Landtagsabgeordnete Eva Jähnigen wirft dem Bundestagsabgeordneten Arnold Vaatz (CDU) eine völlige Verkennung der Realität vor. „Herr Vaatz sollte sich lieber in seinem Wahlkreis umhören statt die wichtige Arbeit der Projektförderung „Soziale Stadt" als "Spaßprogramm" bundesweit lächerlich zu machen. Das Förderprogramm "Soziale Stadt" hat wichtige Entwicklungen z.B. für Prohlis möglich gemacht und wird in der Johannstadt ebenfalls gebraucht.“ Jähnigen verweist darauf, dass offensichtlich durch die „Rasenmäher-Finanzpolitik des Bundes“ wichtige bauliche und soziale Projekte der Stadt in Gefahr sind. „Davon wären auch die Kulturpalastsanierung und die bisher nie berücksichtigte Wilsdruffer Vorstadt betroffen.“ Jähnigen weiter: „Die Zeiten von Geldverschwendung für überdimensionierte Verkehrsprojekte muss endgültig vorbei sein. Stattdessen müssen Zukunftsinvestitionen in die soziale und kulturelle Infrastruktur der Städte weiter höchste Priorität behalten.“






„Als inakzeptabel haben die GRÜNEN im Stadtrat den Zeitplan für die Entscheidung des Investitionspaketes zurückgewiesen. „Wer die Weichen bei der mittelfristigen Investitionsplanung im Schweinsgalopp stellen will, manövriert die Stadt aufs Abstellgleis, “ so die finanzpolitische Sprecherin Eva Jähnigen. „Wieder einmal sollen die Stadträte die Vorstellungen der Verwaltung einfach nur abnicken. Dafür gibt es keinen sachlichen Grund. Die Steuerschätzung liegt im Mai vor. Da hätten wir einen viel besseren Einblick in die tatsächliche Einnahmesituation der Stadt.“