Stadtentwicklung & Bau

Albertpark: „Augen zu und durch“ ?

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Stellungnahme der Stadträte Thomas Löser und Margit Haase zur Entscheidung des Stadtentwicklungsausschusses

Dresden_DVB-HochhausMit Befremden haben die Stadträte Thomas Löser und Margit Haase der Fraktion Bündnis 90/ Die GRÜNEN die Kritik der Investorin des geplanten Einkaufzentrums am Albertplatz an der Verweisung des Bebauungsplans in den Stadtrat aufgenommen.

Wenn die Investorin suggeriert, dass die Fraktion durch eine Ping-Pong-Politik ihr Vorhaben behindert, so sind folgende Fakten festzuhalten:

1. Die Fraktion Bündnis 90/ Die GRÜNEN und die Ortsbeiräte der Neustadt haben die geplanten Ausmaße des Einkaufszentrums immer kritisch betrachtet, weil erhebliche Auswirkungen auf die Vitalität des Ortsteilzentrums Äußere Neustadt und auf die Verkehrssituation am Albertplatz zu befürchten sind. Die Fraktion hat deshalb die Erstellung eines Einzelhandels- und eines Verkehrsgutachtens gefordert.

2. Der GRÜNE Stadtrat Torsten Schulze hat die Investorin in den Ortsbeirat gebeten, weil er eine Vorstellung des Projektes und eine Diskussion in der Öffentlichkeit im Sinne einer frühzeitigen Unterrichtung der Bürgerschaft ermöglichen wollte. Daraus eine Befürwortung des Projektes abzuleiten, ist falsch.

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Grüne vermuten Mauschelei beim Abriss der Stallhofmauer

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Abriss der Stallhofmauer
Grüne vermuten Mauschelei mit dem Investor
Der begonnene Abriss der weißen Mauer im Stallhof wird von den GRÜNEN im Dresdner Stadtrat heftig kritisiert. Die Sprecherin für Kunst und Denkmalschutz Ulrike Hinz vermutet hinter dem vom Investor des Hotels, der Dresdner Firma Baywobau, in Auftrag gegebenen Abriss „Mauschelei und Vetternwirtschaft“.
Trotz der Verweigerung des Abrisses der Mauer durch die städtischen und sächsischen Ämter für Denkmalschutz scheint dem Bauherrn jetzt doch die Genehmigung durch die Landesdirektion erteilt worden zu sein „und das über die Köpfe der Stadt hinweg.“ Ulrike Hinz spekuliert: „Das riecht nach Mauschelei und Vetternwirtschaft. War dem Baywobau-Chef und CDU-Parteigänger Berndt Dietze jemand im Freistaat noch ein Gefallen schuldig?“
Für die GRÜNEN fängt die Geschichte der Merkwürdigkeiten bereit 2007 an, als die Baywobau das angrenzende Grundstück für einen Hotelneubau vom Freistadt Sachsen erwarb. „Wie kommt der Freistaat dazu, Teile des Schloßgeländes zu veräußern. Dazu gab es weder eine städtebauliche Debatte noch andere nachvollziehbare Gründe. Offensichtlich war es schon beim Verkauf der Fläche ausgemachte Sache, dass man sich eines Tages über die Bedenken des Denkmalschutzes hinwegsetzen würde. Hinter verschlossenen Türen hat man heimlich, still und leise den jetzt begonnen Abriss vorbereitet.“
Die GRÜNE Stadträtin kündigte an, bei der Landesdirektion vorstellig zu werden, um die Hintergründe der Entscheidung „pro Abriss“ zu erfahren.
stallhof_suedsDer begonnene Abriss der weißen Mauer im Stallhof wird von den GRÜNEN im Dresdner Stadtrat heftig kritisiert. Die Sprecherin für Kunst und Denkmalschutz Ulrike Hinz vermutet hinter dem vom Investor des Hotels, der Dresdner Firma Baywobau, in Auftrag gegebenen Abriss „Mauschelei und Vetternwirtschaft“.
Trotz der Verweigerung des Abrisses der Mauer durch die städtischen und sächsischen Ämter für Denkmalschutz scheint dem Bauherrn jetzt doch die Genehmigung durch die Landesdirektion erteilt worden zu sein „und das über die Köpfe der Stadt hinweg.“ Ulrike Hinz spekuliert: „Das riecht nach Mauschelei und Vetternwirtschaft. War dem Baywobau-Chef und CDU-Parteigänger Berndt Dietze jemand im Freistaat noch ein Gefallen schuldig?“
Für die GRÜNEN fängt die Geschichte der Merkwürdigkeiten bereit 2007 an, als die Baywobau das angrenzende Grundstück für einen Hotelneubau vom Freistadt Sachsen erwarb. „Wie kommt der Freistaat dazu, Teile des Schloßgeländes zu veräußern. Dazu gab es weder eine städtebauliche Debatte noch andere nachvollziehbare Gründe. Offensichtlich war es schon beim Verkauf der Fläche ausgemachte Sache, dass man sich eines Tages über die Bedenken des Denkmalschutzes hinwegsetzen würde. Hinter verschlossenen Türen hat man heimlich, still und leise den jetzt begonnen Abriss vorbereitet.“
Die GRÜNE Stadträtin kündigte an, bei der Landesdirektion vorstellig zu werden, um die Hintergründe der Entscheidung „pro Abriss“ zu erfahren.
 

Elefantenbullenhaltung wäre ein Schritt in die falsche Richtung

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GRÜNE nennen FDP-Antrag „populistisch und wenig sachdienlich“

zooelefantenEM„Populistisch und für den Dresdner Zoo wenig sachdienlich“ nennen die GRÜNEN im Dresdner Stadtrat den Antrag der FDP-Fraktion zur Erweiterung um eine Elefantenbullenhaltung „Statt längst zu den Akten gelegte Vorstellungen hervor zu kramen, sollte Frau Lässig auch als Aufsichtsratsmitglied des Dresdner Zoos lieber das von allen bevorzugte Konzept einer artgerechten kontaktlosen Haltung der Elefantenkühe unterstützen,“ so die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion Elke Zimmermann. „Dafür müssen die noch vorhandenen Mittel des Zoos ausgegeben werden.“

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Grüne protestieren gegen geplanten Häuerabriss in der Friedrichstadt

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Thomas Löser: „Dresden darf die Abrisssünden der DDR nicht wiederholen“

rossthaler_hofDie vergangene Woche bekannt gegebene Absicht der Landeshauptstadt Dresden, die Häuser in der Friedrichstadt (Schweriner Straße 63 und Roßthaler Straße 1 und 2 abzureißen, stößt auf Kritik bei den GRÜNEN im Stadtrat.

„Was in der Friedrichstadt 1988 dem Abrisswahn der SED nicht zum Opfer gefallen ist,“ so der Sprecher für Stadtentwicklung Thomas Löser, „soll jetzt der Abrissbirne ausgeliefert werden. So kann man mit den Restbeständen der Gründerzeitbebauung nicht umgehen.“ Nach Auffassung von Löser sind die jetzt vom Abriss bedrohten Häuser „eine wichtige städtebauliche Raumkante und das gründerzeitliche Pendant zur Markthalle. Darüber hinaus bilden sie die alte städtische Torsituation für die Vorstadt Friedrichstadt gegenüber der Altstadt mit dem Altstadtring ab.“

Die GRÜNEN fordern von der Stadt ein Moratorium für den geplanten Abriss von drei Monaten. In dieser Zeit sollen alle Möglichkeiten des Erhaltes der Häuser ausgelotet und dabei auch das Modell der Überlassung als Wächterhäuser geprüft werden. „In Leipzig ist das Programm der Wächterhäuser eine Erfolgsgeschichte,“ so Löser. „Dort werden vom Verfall bedrohte Häuser temporär oder auch längerfristig über Nutzungen wieder belebt.“

Für die Friedrichstadt können sich die GRÜNEN vorstellen, diese städtischen Häuser kulturellen Initiativen, Wohnprojekten oder Vereinen zu überlassen. „Fantasie und Dialog sind jetzt gefordert. Hektik ist nicht angebracht. Die Abrissbirne wäre die Fortsetzung der städtebaulichen Verfehlungen der DDR. Wir brauchen auch eine Änderung des Rahmenplanes für die Friedrichstadt,“ so Löser abschließend.

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Grüne befürworten Sanierung des Denkmals DVB Hochhaus

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Thomas Löser: „Es sind aber noch viele offene Frage zu klären“

Grundsätzlich begrüßt die Stadtratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die Sanierung des denkmalgeschützten Hochhauses Albertplatz. Doch sind nach Auffassung des baupolitischen Sprechers Thomas Löser bei dem Konzept „Albertpark“ der Dresden Bau GmbH „noch viele Fragen offen.“ Insbesondere fordern die GRÜNEN, wie auch die Mehrheit des Ortsbeirates Neustadt, eine Studie über die Auswirkungen des Projektes für den Einzelhandel in der Äußeren Neustadt. „Mehr Verkaufsflächen dürfen nicht die Existenz der gewachsenen Strukturen gefährden,“ so Thomas Löser. „Wir sehen den geplanten Lebensmittelmarkt mit einer Verkaufsfläche von 5000 qm kritisch.“

Ferner sind bei der Verkehrserschließung des Areals aus Sicht der GRÜNEN zentrale Fragen nicht geklärt. „Es steht zu befürchten, dass der Albertpark auch zum Autoverkehrsmagneten wird. Wenn dieses Projekt die Blütenträume eines vierspurigen Ausbaus der Königsbrücker Straße beflügeln soll, spielen wir nicht mit.“ Auch die Ausfahrt aus dem geplanten Parkhaus auf die Königsbrücker Straße ist aus Sicht der GRÜNEN bisher nicht gelöst. „Eine Stausituation mit noch mehr Verkehr zu befeuern, wäre verkehrspolitische Brandstiftung.“

Insgesamt erhoffen sich die GRÜNEN aber von dem Projekt „eine städtebauliche Aufwertung und Entwicklung des Areals,“ so Löser abschließend. Die Bedenken der GRÜNEN waren auch Gegenstand der gestrigen Bauausschusssitzung, in der ein Tendenzbeschluss zugunsten des Erhalts des DVB-Hochhauses gefasst wurde.

 
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