Margit Haase: „Der blaue Engel ist ist ein Zukunftsmodell für praktizierten Klima- und Ressourcenschutz“
Am heutigen Montag hat der Ausschuss für Allgemeine Verwaltung einen Antrag der Fraktion Bündnis 90/ Die GRÜNEN beraten, der die Verwendung von mehr Recyclingpapier in der Öffentlichen Verwaltung zum Ziel hat. Nachdem ähnlich lautende Anträge in der Vergangenheit mehrheitlich vom Stadtrat abgelehnt wurden, fand die Initiative jetzt erstmals eine Mehrheit. Der Ausschuss hatte sich beschließend mit dem Antrag beschäftigt.
Die GRÜNE Stadträtin Margit Haase: „Es wird Zeit, dass in der Verwaltung und den Einrichtungen der Landeshauptstadt nach und nach alle Verwaltungsinstrumente eines verantwortungsvollen Umgangs mit Klima und Umwelt zum Einsatz kommen.“
Die in der Vergangenheit ins Feld geführten Argumente gegen die Archivsicherheit von Recyclingpapier gehören längst der Vergangenheit an. Die jahrzehntelange enge Forschungszusammenarbeit mit Marktführern im Bereich Drucksysteme hat eine neue Generation von Hightech-Recyclingpapieren hervorgebracht, die höchsten Qualitätsansprüchen genügen. Sowohl in punkto Weißheitsgrad, Alterungsbeständigkeit, Kosten, Eignung für Druckmaschinen als auch Hygiene eignet sich Recyclingpapier ohne Einschränkungen für den Büroalltag. „Recyclingpapier mit dem Blauen Engel ist ein Zukunftsmodell für praktizierten Klima- und Ressourcenschutz. Würde Deutschland ausschließlich Recyclingprodukte als Büro- und Kopierpapier verwenden, ließen sich jährlich rund 146.000 Tonnen CO2-Emissionen einsparen,“ so Margit Haase.
Die Dresdner Verwaltung und die Schulen verbrauchen jährlich die nicht gerade kleine Menge von 46,9 Mio Blatt Papier. Die Recyclingpapier-Quote liegt bei 47 %. Andere Städte sind da schon weiter, z. B. Berlin oder Bonn haben Recycling-Quoten über 90 %. „Da Recyclingpapier zudem auch kostengünstiger einzukaufen ist, ist das Papier ökonomisch und ökologisch erste Wahl,“ so Haase.






