Umwelt

Erfolg für Antrag zum Einsatz von Recyclingpapier in der Verwaltung

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Margit Haase: „Der blaue Engel ist ist ein Zukunftsmodell für praktizierten Klima- und Ressourcenschutz“

07_Margit_Haase_11Am heutigen Montag hat der Ausschuss für Allgemeine Verwaltung einen Antrag der Fraktion Bündnis 90/ Die GRÜNEN beraten, der die Verwendung von mehr Recyclingpapier in der Öffentlichen Verwaltung zum Ziel hat. Nachdem ähnlich lautende Anträge in der Vergangenheit mehrheitlich vom Stadtrat abgelehnt wurden, fand die Initiative jetzt erstmals eine Mehrheit. Der Ausschuss hatte sich beschließend mit dem Antrag beschäftigt.

Die GRÜNE Stadträtin Margit Haase: „Es wird Zeit, dass in der Verwaltung und den Einrichtungen der Landeshauptstadt nach und nach alle Verwaltungsinstrumente eines verantwortungsvollen Umgangs mit Klima und Umwelt zum Einsatz kommen.“

Die in der Vergangenheit ins Feld geführten Argumente gegen die Archivsicherheit von Recyclingpapier gehören längst der Vergangenheit an. Die jahrzehntelange enge Forschungszusammenarbeit mit Marktführern im Bereich Drucksysteme hat eine neue Generation von Hightech-Recyclingpapieren hervorgebracht, die höchsten Qualitätsansprüchen genügen. Sowohl in punkto Weißheitsgrad, Alterungsbeständigkeit, Kosten, Eignung für Druckmaschinen als auch Hygiene eignet sich Recyclingpapier ohne Einschränkungen für den Büroalltag. „Recyclingpapier mit dem Blauen Engel ist ein Zukunftsmodell für praktizierten Klima- und Ressourcenschutz. Würde Deutschland ausschließlich Recyclingprodukte als Büro- und Kopierpapier verwenden, ließen sich jährlich rund 146.000 Tonnen CO2-Emissionen einsparen,“ so Margit Haase.

Die Dresdner Verwaltung und die Schulen verbrauchen jährlich die nicht gerade kleine Menge von 46,9 Mio Blatt Papier. Die Recyclingpapier-Quote liegt bei 47 %. Andere Städte sind da schon weiter, z. B. Berlin oder Bonn haben Recycling-Quoten über 90 %. „Da Recyclingpapier zudem auch kostengünstiger einzukaufen ist, ist das Papier ökonomisch und ökologisch erste Wahl,“ so Haase.

 

Sichere Querung des Elbradweges löst Probleme nicht

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Grüne engagieren sich gegen Parkplätze im Landschaftsschutzgebiet an der Elbe

Verwunderung haben bei der Grünen Stadtratsfraktion die jüngsten Überlegungen der CDU ausgelöst, den Streit um das Parken am Loschwitzer Elbufer auf die sichere Querung des Elbradweges durch Pkws zu reduzieren.

„Wer nur an  verqueren Verkehr denkt, denkt in diesem Fall verkehrt,“ kommentiert die umweltpolitische Sprecherin der grünen Stadtratsfraktion Elke Zimmermann das Ansinnen. „Wer so die Schaffung von Parkplätzen am Loschwitzer Elbufer legitimiert, hat oder will das Problem des Parkens im Landschaftsschutzgebiet nicht begriffen.“ So würde durch die Schadstoff- und Geräuschemissionen der Erholungswert in diesem Gebiet erheblich beeinträchtigt werden. Ebenso würde Blech an den Elbwiesen das anerkannt hochwertige Landschaftsbild der Kulturlandschaft trüben. Außerdem stünde der durch den Parkplatz an der Elbe hervor gerufene Parkraumsuchverkehr im Kontrast zu den Zielen des Sanierungsgebietes Körnerplatz. Diese sehen nämlich eine  Aufwertung des Areals für Fußgänger, Gewerbe, Erholung und Tourismus vor. „Mit ihrem Vorstoß bleibt die CDU deutlich hinter der Position des Straßen- und Tiefbauamt der Stadt zurück.“

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Strukturreichen Altbaumbestand entwickeln!

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Elke Zimmermann: „Bäume sind natürliche Klimaanlagen, die wir in Dresden dringend brauchen“

Mit einem umfangreichen Maßnahmekatalog soll ein strukturreicher Altbaumbestand in Dresden entwickelt werden. Das ist die Absicht eines Antrages der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, der in den Stadtrat eingebracht wurde und dessen Beratungen direkt nach der Sommerpause beginnen werden. „Wie unverzichtbar Bäume für uns sind, merken wir in der derzeitigen Hitzeperiode wieder besonders schmerzlich. Ihre luftreinigende Wirkung und ihre Ausgleichsfunktion für das Stadtklima sind durch nichts zu ersetzen. Bäume sind natürliche Klimaanlagen. An heißen Tagen spenden sie Schatten, kühlen und befeuchten durch ihre Verdunstung die Luft. Bäume werden durch ihre CO2-Bindung zunehmend auch in ihrer Bedeutung für den Klimaschutz wahrgenommen.“ erläutert die umweltpolitische Sprecherin der grünen Stadtratsfraktion ihr Engagement für die Entwicklung eines Altbaumbestandes.

Diese Funktionen werden inzwischen weitestgehend anerkannt. Das kommt u.a. bei dem zunehmenden Wunsch der Stadtbevölkerung nach Erhalt und Mehrung von Stadtgrün und dem im Dezember 2009 beschlossenen Straßenbaumkonzeption der LH Dresden zum Ausdruck. „Allerdings fehlt auf politischer Seite die Sensibilität für die besondere Bedeutung von Altbäumen, die jene der Jungbäume um ein Vielfaches übersteigt. Auch wird das Straßenbaumkonzept wegen fehlender finanzieller Untersetzung kaum zu der gewünschten Bestandserweiterung führen.“ prognostiziert Zimmermann und unterstreicht damit den dringenden Handlungsbedarf. „Der Erhalt von Altbäumen ist eine nachhaltige Strategie, die zudem den bisher völlig vernachlässigten Naturschutzaspekten die notwendige Aufmerksamkeit widmet. Oft wird nämlich vergessen, dass Stadtbäume wesentlich zum Erhalt der urbanen Artenvielfalt beitragen,“ so die GRÜNE Umweltpolitikerin.

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