Margit Haase: „Handeln statt auf den nächsten Toten warten“
Aus Sicht der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen war die Einwohnerversammlung zur geplanten Zentralhaltestelle an der Kesselsdorfer Straße aufschlussreich und hat die Notwendigkeit eines schnellen Handelns unterstrichen. In den Wortmeldungen der Stadtverwaltung, der Einwohner, der Experten der TU Dresden und der Dresdner Verkehrsbetriebe kam immer wieder zum Ausdruck, dass die Variante 1 (ohne Kfz-Verkehr im Haltestellenbereich) die favorisierte Lösung wäre. Diese Variante wurde bereits 2008 von der Verwaltung vorgeschlagen, sie ist in allen relevanten Plänen (Verkehrskonzept 2004, Flächennutzungsplan, Bebauungsplan, INSEK) auch von der CDU und FDP-Fraktion so beschlossen worden.
Es ist für die Fraktion völlig unverständlich, warum die Vorzugsvariante 1 nicht endlich umgesetzt wird, sondern stattdessen Geld und Zeit für weitere Planungen vergeudet werden. „Es ist zynisch, wenn Bürgermeister Marx die dauernden Zeitverzögerungen im Planungsprozess als ein ´Zeichen lebendiger Demokratie´ darstellt“, so Margit Haase, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion. „Aus unserer Sicht ist das eher ein Zeichen für Machtmissbrauch.“