Personalien

Womit hat Kurt Biedenkopf den St. Georgs-Orden verdient?

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01_Thomas_Loeser_03Zur Verleihung der Großen Dresdner St. Georgs-Orden anlässlich des Opernballs:

Aus Sicht der grünen Stadtratsfraktion beschäftigen Dresden und Sachsen die Folgen Biedenkopfs politischer und bis heute nicht eingestandener Fehler viel mehr als seine zweifellos vorhandenen und mehrfach ausgezeichneten Verdienste .

Zwei Beispiele:

1. Er leugnet konsequent das Vorhandensein rechter Probleme in Sachsen und Dresden und förderte damit die langjährige Blindheit der Dresdner CDU auf dem rechten Auge.

2. Als einziger Spitzenpolitiker Deutschlands polemisierte er offen gegen die UNESCO und trug damit aktiv zum Verlust des Welterbes bei. Erst in den letzten Tagen beschwor er öffentlich erneut die Entbehrlichkeit des Welterbetitels für Dresden. Die Realität sieht jedoch anders aus.

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Dresden hat einen großen Umweltschützer verloren

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Tief betroffen hat der Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Dresden von dem Tod seines Mitgliedes Achim Weber in der Nacht des 4. Januar erfahren.
Mit Achims Tod verliert die grüne Bewegung in Dresden einen langjährigen und unermüdlichen Mitstreiter, der für viele zu einem echten Freund geworden ist. In über 25-jähriger Arbeit hat Achim in nimmermüder Arbeit ein grünes Netzwerk geschaffen, das weiterzupflegen uns Verpflichtung ist.
Bereits in den achtziger Jahren arbeitete Achim Weber im ökologischen Arbeitskreis der evangelischen Kirche in Dresden aktiv mit und legte damit einen Grundstein für die verschiedenen Initiativen, aus denen die Antiatombewegung und die Gründungen des Kreisverbandes BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der GRÜNEN LIGA Sachsen, dessen Gründungsmitglied Achim ist, hervorgingen. Als Mitglied der Antiatombewegung erfasste und dokumentierte Achim in seiner ihm eigenen Gründlichkeit und Beharrlichkeit die Häufung von Leukämieerkrankungen rund um das Rossendorfer Kernforschungszentrum, organisierte und beteiligte sich an den Protesten gegen die Transporte der radioaktiven Brennstäbe nach Ahaus.
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Christiane Filius-Jehne und Jens Hoffsommer neue “Doppelspitze”

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FraktionBündnisgrüne Fraktion konstituierte sich
Die neue Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Dresdner Stadtrat hat sich konstituiert. Auf der Tagesordnung stand dabei die Wahl des neuen Fraktionsvorstandes Als Sprecher der auf elf Ratsmitglieder “angewachsenen” Fraktion wurden einstimmig Christiane Filius-Jehne und Jens Hoffsommer gewählt. Mit der kulturpolitischen Sprecherin führt erstmals eine parteilose Stadträtin  die Fraktion von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN. „Das ist auch ein Signal,” so Jens Hoffsommer, „dass für uns GRÜNE die Stadtpolitik und nicht die Parteipolitik im Mittelpunkt steht. “ Ferner gehört dem Fraktionsvorstand Eva Jähnigen an, die nach 15 Jahren an der Spitze der Fraktion künftig aus der zweiten Reihe Stadtpolitik betreiben wird, um sich ganz auf ihre Kandidatur für den Sächsischen Landtag konzentrieren zu können.  Außerdem standen die Besetzung der Ausschüsse auf der Tagesordnung. “Besonders erfreulich ist aufgrund des Wahlergebnisses”, so Jens Hoffsommer, “dass die Fraktion künftig in den 11er-Ausschüssen mit zwei Stadträtinnen und Stadträten vertreten sein wird.”
 

Lässig unterstützt Orosz

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Zur heutigen Pressemeldung, dass Barbara Lässig (Linksfraktion. PDS) die OB-Kandidatin der CDU, Orosz, unterstützt, erklärt der Fraktionssprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Stadtrat, Jens Hoffsommer:  „Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört!“ Nachdem die rechte PDS mit der CDU schon seit langem gemeinsame Sache in der Dresdner Kommunalpolitik macht – Stichworte: WOBA-Verkauf und Operettensanierung in Leuben, bevorzugt aber Schließung – ist diese „Liebeserklärung“ an die CDU vermutlich nur ein weiterer Schritt, um endgültig eine neue politische Heimat in der CDU zu finden. Die Linkspartei (damals PDS) wußte allerdings schon bei der Kandidatenaufstellung 2004, wen sie mit Frau Lässig ihren Wählerinnen und Wählern empfiehlt.