Grüne begrüßen Siegerentwurf zur Revitalisierung der Robotron-Kantine

Das Architekturbüro Knerer und Lang GmbH hat eine gelungene dreistufige Phase der Transformation geplant.

10.02.2026

Ulla Wacker, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begrüßt den Siegerentwurf des Wettbewerbs zur Revitalisierung der Robotron-Kantine.
„Der Siegerentwurf zur Revitalisierung der Robotron Kantine, getreu dem Motto “Erhalt ist Zukunft”, wird der Situation gerecht, mit geringen Kosten diesen Ort der Baukultur zu erhalten und behutsam in die Zukunft zu einem sozialen Kulturort zu entwickeln.”

Das Architekturbüro Knerer und Lang GmbH hat sich der Geschichte des Gebäudes verpflichtend und die zukünftige Nutzung in den Blick gefasst, eine gelungene dreistufige Phase Transformation geplant. Das Kunsthaus Dresden, die Ostrale und das house of urbane cultur (HOUC) werden die Robotron-Kantine während der Sanierung nutzen können und haben damit die Möglichkeit zu begleiten und zu gestalten. Ein schönes Detail ist eine kleine Version der Kantine, welche die Rolle der Botschafterin für dieses Projekt spielt und am Ende durch Stadtteile Dresdens oder noch weiter hinaus touren wird.

Ulla Wacker weiter: „Ich freue mich sehr, dass mit den Plänen und dem behutsamen Ausbau ein multifunktionaler Kulturort geschaffen wird, der die wichtigen Kulturprojekte Ostrale, HOUC und mehr, gemeinsam mit dem Kunsthaus Dresden, mitten in der Stadt ermöglicht.”

Susanne Krause, baupolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, bekräftigt: „Weiterbauen am Bestand und endlich ein respektvoller Umgang mit den Bauten der Ostmoderne sind das Gebot der Stunde. Die Vorgaben für den Planungswettbewerb waren klug gewählt. Sparsam bauen, sowohl was die Finanzen als auch den Einsatz von Energie und Baustoffen angeht, ist für die öffentliche Hand oft noch schwer. Ich freue mich deshalb sehr, dass Dresden mit der Robotron-Kantine nicht zuletzt dank der großzügigen Unterstützung des Bundes sowie der Familie Arnhold beispielgebend für einen neuen Ansatz im Umgang mit städtischen Gebäuden sein kann.

Es ist bedauerlich, dass nicht alle Fraktionen hinter diesem Projekt stehen, obwohl es sowohl nationale als auch internationale Aufmerksamkeit erhält. Dresden ist keine Kulturstadt, wenn man Gegenwartskunst und die Zeugnisse der jüngeren Vergangenheit so vernachlässigt, wie manche im Stadtrat es gern tun. Investitionen in Kunst und Kultur, wie im gemeinsam beschlossenen Haushalt verankert, stärken unser Gemeinwesen. Das ist aus meiner Sicht unabhängig von der Kassenlage bitter nötig.“

Themen

Cookie Consent Banner von Real Cookie Banner