Dr. Wolfgang Deppe

Sprecher für Klima, Energie, Umwelt- und Naturschutz
Sprecher für Gesundheit

Dresden gemeinsam menschenfreundlich gestalten – das ist mein Motto für diese Wahl. Mehr Grün in unsere Innenstadtquartiere, Schutz und Raum für die Natur, klimaverträgliche Mobilität, Solarenergienutzung auf unseren Dächern, Wohnraum zu erschwinglichen Preisen – das sind meine wichtigsten Ziele. Bürgerinnen und Bürger sollen dabei mehr Mitsprache erhalten. Ich stehe im Stadtrat ein für eine sachorientierte Politik mit Anstand und menschlichem Respekt und stelle mich gegen die Schreihälse und Feinde unserer Demokratie. Vielfalt und Toleranz machen unsere Stadt lebenswert.

Ausschüsse
  • Ausschuss für Umwelt und Kommunalwirtschaft (Eigenbetrieb Friedhofs- und Bestattungswesen sowie Eigenbetrieb Stadtentwässerung)
  • Ausschuss für Gesundheit (Eigenbetrieb Städtisches Klinikum)
Aufsichtsräte
  • Aufsichtsrat der DREWAG- Stadtwerke Dresden GmbH
  • Aufsichtsrat der Zoo Dresden GmbH
  • Aufsichtsrat der BUGA Dresden 2033 gGmbH
  • Aufsichtsrat der SachsenEnergie AG
Beiräte
  • BUGA-Beirat 

• geboren 1956
• verheiratet

• Facharzt für Neurologie und Diplom-Biologe, seit 1997 Leiter einer Rehabilitationsklinik für Kinder und Jugendliche

• 2009-2015 Ortsbeirat in Loschwitz für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
• seit 2015 Stadtrat in Dresden

Anfragen

Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
im Stadtrat Dresden

Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ·Postfach 1200 20 ·01001 Dresden Geschäftsstelle
Rathaus, Zimmer 205, 1. Etage
Dr.-Külz-Ring 19 01067 Dresden
Tel.: +49 (0351) 488-10 25
Fax: +49 (0351) 488-10 23
gruene-fraktion@dresden.de




Anfrage Nr.: mAF0140/26
Datum: 2. September 2026


MÜNDLICHE ANFRAGE
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Dr. Wolfgang Deppe


Stadtrat am:



Gegenstand:
Baumschäden durch Hitze und Trockenheit


Fragen:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
hinter uns liegt die schwerste Hitzeperiode in der neueren Geschichte Dresdens. Auch für die
nächsten Monate ist aufgrund des El-Niño-Phänomens mit unzureichenden Niederschlägen zu
rechnen, die die Vegetation unter schweren Stress setzen. Besonders bedroht sind aufgrund
schwieriger Bodenverhältnisse und mangelhafter Wasserverfügbarkeit die Straßenbäume in
Dresden. Erst letzte Woche ist im Blüherpark ein Baum umgestürzt und hat einen Mann verletzt.
Gleichzeitig sind Bäume die wirksamste Maßnahme gegen sommerliche Überhitzung besonders
in der Innenstadt und in dicht bebauten Wohnquartieren.

Dazu bitte ich Sie um die Beantwortung folgender Frage:

Wie stellt sich der Zustand der Bäume in den städtischen Straßen, Parks und Grünanlagen ge-
genwärtig unter den genannten Aspekten dar und welche Zusatzkosten entstehen bzw. sind
durch anhaltende Hitzeperioden in den Bereichen Grünflächen- und Baumpflege (auch Ver-
kehrssicherung Grünanlagen/Bäume) in diesem Jahr entstanden?
Seite 2 von 2

Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
im Stadtrat Dresden

Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ·Postfach 1200 20 ·01001 Dresden Geschäftsstelle
Rathaus, Zimmer 205, 1. Etage
Dr.-Külz-Ring 19 01067 Dresden
Tel.: +49 (0351) 488-10 25
Fax: +49 (0351) 488-10 23
gruene-fraktion@dresden.de




Anfrage Nr.: AF1623/26
Datum: 01.09.2026


ANFRAGE
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen


Gegenstand:
Hitzeschutz und Klimaanpassung in Dresden: Straßenbäume


Einleitung:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

hinter uns liegt die schwerste Hitzeperiode in der neueren Geschichte Dresdens. Auch für die
nächsten Monate ist aufgrund des El-Niño-Phänomens mit unzureichenden Niederschlägen zu
rechnen, die die Vegetation unter schweren Stress setzen. Besonders bedroht sind aufgrund
schwieriger Bodenverhältnisse und mangelhafter Wasserverfügbarkeit die Straßenbäume in
Dresden. Schon in den vergangenen Jahren sind aufgrund des Klimawandels und der resultie-
renden Trockenheit wesentlich mehr Bäume zugrunde gegangen als in früheren Jahren. Auch
aufgrund mangelnder Haushaltsmittel konnten in den letzten Jahren teilweise weniger Bäume
nachgepflanzt werden, als zugrunde gegangen sind. Im Gegensatz dazu stellen Bäume die wirk-
samste Maßnahme dar, um der sommerlichen Überwärmung besonders in der Innenstadt und
in verdichteten Wohnquartieren entgegenzuwirken.

Vor diesem Hintergrund habe ich folgende


Fragen:
1. Welche Zusatzkosten entstehen bzw. sind durch anhaltende Hitzeperioden in den Berei-
chen Grünflächen- und Baumpflege (auch Verkehrssicherung Grünanlagen/Bäume) in
den Jahren 2024 bis 2026 entstanden?
2. Wie viele Straßenbäume wurden 2025 gefällt und wie viele neu gepflanzt?

3. Wie sehen die Zahlen für 2026 aus und welche Prognose lässt sich ggf. bis zum Jahresen-
de stellen?

4. Wie haben sich seit 2020 der Zustand des Straßenbaumbestands und die Pflegenotwen-
digkeit der Bäume entwickelt?

5. Welche neuen klimaresilienteren Baumarten wurden neu gepflanzt und in den Straßen-
baumbestand aufgenommen? Welche Erfahrungen liegen mit neuartigen Baumarten
bisher vor?

6. Wie stellt sich der Zustand der Bäume in den städtischen Parks und Grünanlagen gegen-
wärtig unter den genannten Aspekten dar?

7. Welche Haushaltsmittel wären erforderlich, um den städtischen Baumbestand an Stra-
ßen, in Parks und Grünanlagen mittel- und langfristig zu sichern?

8. Welche Haushaltsmittel wären erforderlich, um einen aufgrund des Klimawandels und
der Verschlechterung des Stadtklimas notwendigen Zuwachs an Bäumen in der Stadt zu
erreichen und zumindest den Vorgaben des vom Stadtrat beschlossenen Straßenbaum-
Konzepts nachzukommen?




Dr. Wolfgang Deppe




Seite 2 von 2

Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
im Stadtrat Dresden

Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ·Postfach 1200 20 ·01001 Dresden Geschäftsstelle
Rathaus, Zimmer 205, 1. Etage
Dr.-Külz-Ring 19 01067 Dresden
Tel.: +49 (0351) 488-10 25
Fax: +49 (0351) 488-10 23
gruene-fraktion@dresden.de




Anfrage Nr.: AF1563/26
Datum: 06.08.2026


ANFRAGE
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen


Gegenstand:
Müllverbrennungsanlage in Dresden


Einleitung:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

mit seinem Beschluss zum Dekarbonisierungskonzept der SachsenEnergie AG im Jahr 2023 hat
der Stadtrat auch das Konzept des Unternehmens zum Bau einer Müllaufbereitungs- und -
verbrennungsanlage (RING 30) zur Kenntnis genommen. Seitdem hat es seitens des Unterneh-
mens gravierende Änderungen an diesem Konzept gegeben. So ist in der Planung, die in diesem
Jahr der Landesdirektion Sachsen zur emissionsrechtlichen Genehmigung vorgelegt wurde, kei-
nerlei vorbereitende Aufarbeitung des Mülls zur Rückgewinnung von Rohstoffen, Trocknung und
Verdichtung vorgesehen wie im ursprünglichen Konzept. Auch die Abscheidung von klimaschäd-
lichem Kohlendioxid durch die Methode des Carbon Capture ist nicht mehr Teil der aktuellen
Planung. Ferner geht die SachsenEnergie in ihrer zur Genehmigung vorgelegten Konzeption von
einem Müllvolumen deutlich über 200.000 Tonnen pro Jahr aus, während in der ursprünglichen
Planung und zuletzt auch noch bei der Debatte über das Abfallwirtschaftskonzept der Landes-
hauptstadt lediglich Mengen von 120.000 bis 140.000 Tonnen jährlich genannt wurden. Bekann-
termaßen reichen die in Dresden derzeit In Höhe von etwa 75.000 Tonnen vorhandenen und
zukünftig noch in geringerem Umfang zu erwartenden Mengen von Restmüll aus Haushalten zur
Auslastung der Anlage nicht aus. Vom Unternehmen wird diesbezüglich mit einer zusätzlich zur
Verfügung stehenden beträchtlichen Menge von Abfällen aus Gewerbe gerechnet.

Mit Datum vom 18. Juni 2026 liegt nun ein Schreiben des Staatsministeriums für Wirtschaft,
Arbeit, Energie und Klimaschutz Sachsen vor, dessen Kenntnis seitens der Stadtverwaltung ich
voraussetze, indem umfangreiche Bedenken gegenüber der Anlage vor allem aufgrund zu be-
fürchtender mangelnder Wirtschaftlichkeit genannt werden. So wird angeführt, dass mit der
gleichzeitig in konkreter Planung befindlichen Müllverbrennungsanlage in Chemnitz und der seit
vielen Jahren vorhandenen Anlage in Lauta eine Behandlungskapazität für Restabfall von
900.000 Tonnen pro Jahr geschaffen werden würde, die weit über das im Jahr 2032 für Sachsen
zu erwartende Müllvolumen von etwa 500.000 Tonnen hinausgeht, die einer Restabfallbehand-
lung bedürfen. Dabei sind neben Restmüll aus Haushalten bereits sperrige Abfälle, Abfälle aus
Gewerbe und Industrie und Abfälle aus Sortier- und Behandlungsanlagen berücksichtigt. Es be-
steht die konkrete Befürchtung des Ministeriums, dass es dadurch zu keiner wirtschaftlich ver-
tretbaren Auslastung der Anlagen kommen wird und die Ziele des Kreislaufwirtschaftsgesetzes
im Sinne von zunehmender Vermeidung und Wiederverwertung von Abfällen konterkariert
werden.

Vor diesem Hintergrund habe ich folgende


Fragen:
1. Von welchen Kapazitätsplanungen für die geplante Müllverbrennungsanlage geht die Stadt-
verwaltung Dresden konkret aus?

2. Wie bewerten Sie das Schreiben des Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit,
Energie und Klimaschutz, und wie stellen Sie sich zu den dort konkretisierten gravierenden
Bedenken bezüglich der Wirtschaftlichkeit der Anlage?


3. Wurden die Angaben und Annahmen der SachsenEnergie AG zu den zukünftig zur Verfügung
stehenden Volumina an thermisch zu entsorgendem Restmüll und Gewerbemüll seitens der
Stadtverwaltung detailliert überprüft und dabei auch die Vorgaben des Kreislaufwirtschafts-
gesetzes zu einer zunehmenden Aufarbeitung und stofflichen Wiederverwertung auch von
Gewerbemüll mit diesbezüglich ansteigenden Quoten berücksichtigt?

4. Was unternehmen Sie als Vertreter des Haupteigentümers Landeshauptstadt Dresden ge-
genüber dem Vorstand der Sachsen Energie AG, um das Unternehmen und die Landes-
hauptstadt Dresden vor einem wirtschaftlichen Schaden durch mangelnde Auslastung der
geplanten Müllverbrennungsanlage zu bewahren?

5. Warum finden keine Gespräche mit der Staatsregierung und mit anderen Kommunen in
Sachsen statt, um den konkreten Bedarf für eine Müllverbrennung ab den 30er Jahren zu
ermitteln und auf dieser Grundlage zu einer gemeinsamen Planung von Kapazitäten und
Standorten der Müllverbrennung zu kommen? Werden Sie sich um solche Gespräche bemü-
hen und gegebenenfalls auf den Vorstand der Sachsen Energie AG einwirken, um ein Mora-
torium für die derzeitigen Planungen zu erreichen?

6. Was werden Sie dafür tun, um eine mögliche Abwälzung der Wirtschaftlichkeitsrisiken aus
dem Betrieb der geplanten Anlage bei mangelnder Auslastung auf die Abfallgebühren in
Dresden und damit auf alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt oder auf die Fernwärmenut-
zer:innen von vornherein zu verhindern?




Seite 2 von 3
Dr. Wolfgang Deppe




Seite 3 von 3

Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
im Stadtrat Dresden

Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ·Postfach 1200 20 ·01001 Dresden Geschäftsstelle
Rathaus, Zimmer 205, 1. Etage
Dr.-Külz-Ring 19 01067 Dresden
Tel.: +49 (0351) 488-10 25
Fax: +49 (0351) 488-10 23
gruene-fraktion@dresden.de




Anfrage Nr.: AF1519/26
Datum: 11.07.2026


ANFRAGE
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen


Gegenstand:
Hitzeschutz und Klimaanpassung in Dresden


Einleitung:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

Die jüngste Hitzewelle hat in Deutschland nach Angaben des Robert-Koch-Instituts zu 5.100 To-
desfällen geführt. Umgerechnet bedeutet dies, dass in den letzten Wochen etwa 35 bis 40 Men-
schen in Dresden aufgrund der Hitze gestorben sind. Das ist eine alarmierende Zahl.
Städte sind verpflichtet, sowohl vorbeugend als auch akut alles ihnen Mögliche zum Schutz ihrer
Bürgerinnen und Bürger gegen die zunehmend schlimmen Folgen der Klimakrise und des Kli-
mawandels zu tun. Für den akuten Schutz muss sich die Stadt vorrangig um besonders gefährde-
te Personengruppen und Stadtviertel kümmern
.
Vorbeugend haben sich besonders Baumpflanzungen und andere Maßnahmen der Stadtbegrü-
nung zur Reduzierung von Hitzebelastungen bewährt. Dresden hat sich in diesem Sinne ein
Straßenbaumkonzept gegeben (zuletzt fortgeschrieben 2020), dessen Ziele jedoch bis heute
nicht erreicht wurden. Vielmehr sterben immer mehr Bäume durch Hitzefolgen ab.

Vor diesem Hintergrund bitte ich Sie um die Beantwortung folgender Fragen:


Fragen:

1. Welche Erkenntnisse und Fallzahlen liegen der Stadtverwaltung zu hitzebedingten Not-
fällen und Todeszahlen im Rahmen der jüngsten Hitzewelle Ende Juni 2026 aus den
Dresdner Krankenhäusern vor?

2. Wie bewertet die Stadtverwaltung die Auswirkungen der Hitzewelle in Dresden insge-
samt, insbesondere auf Gesundheit, Mobilität, technische Infrastruktur, Stadtgrün so-
wie auch Handel und Wirtschaft?

3. Welche konkreten Schäden und Störungen an der Infrastruktur und dadurch bedingte
Kosten oder Zusatzaufwände sind der Stadtverwaltung, den Eigenbetrieben und stadt-
nahen Unternehmen infolge der Hitzewelle bisher bekannt? Zu welchem erhöhten Per-
sonalaufwand hat die Hitzewelle geführt?

4. Die Stadtverwaltung hat dem Stadtrat jüngst den Entwurf für einen Hitzeaktionsplan
vorgelegt. Welche darin enthaltenen Maßnahmen sind in der zurückliegenden Hitze-
welle ad hoc von der Stadtverwaltung umgesetzt worden?

5. Der Hitzeaktionsplan enthält zahlreiche sinnvolle Maßnahmen, macht jedoch keinerlei
Aussagen zu deren Finanzbedarf und haushalterischen Umsetzung. Wie gedenkt die
Stadtverwaltung den Maßnahmenkatalog tatsächlich umzusetzen und finanziell zu un-
tersetzen? Welche Mittel sind dazu im bevorstehenden Doppelhaushalt 2027/28 und
mittelfristig vorgesehen?

6. Welche Schutzräume will die Stadtverwaltung konkret im Falle einer zu erwartenden
nächsten Hitzewelle für besonders betroffene oder belastete Bevölkerungsgruppen zur
Verfügung stellen (bitte Darstellung nach Stadtbezirken)? Welche anderen Maß-nahmen
sind für die nächste Hitzewelle konkret geplant und befinden sich in Vorbereitung?

7. Welche Maßnahmen zum vorbeugenden Hitzeschutz befinden sich in der konkreten Pla-
nung oder Umsetzung?

8. Was beabsichtigt die Stadtverwaltung angesichts der Bedeutung von Straßenbäumen
und Grünanlagen für ein erträgliches Mikroklima in besonders hitzebelasteten Stadt-
teilen auch unabhängig von den Planungen für die BUGA 2033 zu tun, um nicht nur den
Verlust von Bäumen aufgrund zunehmender Trockenheit auszugleichen, sondern einen
Nettozuwachs an Bäumen und Grünflächen zu erreichen, wie es dem vom Stadtrat be-
schlossenen Straßenbaumprogramm entspricht? Welche finanziellen Mittel sind dafür
im Doppelhaushalt 2027/28 und mittelfristig vorgesehen?

9. Welche anderen Maßnahmen zum Schutz vor extremen Wetterereignissen (neben Hitze
auch Starkregen oder Überschwemmungen) sind in der LHD in konkreter Planung oder
Umsetzung?




Dr. Wolfgang Deppe




Seite 2 von 2

Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
im Stadtrat Dresden

Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ·Postfach 1200 20 ·01001 Dresden Geschäftsstelle
Rathaus, Zimmer 205, 1. Etage
Dr.-Külz-Ring 19 01067 Dresden
Tel.: +49 (0351) 488-10 25
Fax: +49 (0351) 488-10 23
gruene-fraktion@dresden.de




Anfrage Nr.: AF1341/26
Datum: 11.05.2026


ANFRAGE
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen


Gegenstand:
Niederschwellige Beantragung von Leistungen


Einleitung:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

in Bürger:innensprechstunden habe ich in letzter Zeit mehrfach Klagen von älteren Menschen
darüber gehört, dass es bei der zunehmenden Digitalisierung von Verwaltungsvorgängen
schwieriger geworden ist, Anträge auf z.B. Wohngeld oder den Dresden-Pass zu stellen. Die In-
formationen, Links und Anweisungen dazu im Internet auf dresden.de werden als teilweise
umständlich und schwer verständlich empfunden. Ich bitte deshalb im Interesse von älteren
oder behinderten Menschen oder Menschen, die Deutsch nicht als Muttersprache beherrschen,
um folgende Auskünfte:


Fragen:
1. Wer gestaltet die entsprechenden Online-Angebote, Formulare und Anweisungen?

2. Wird die Seniorenbeauftragte der Landeshauptstadt Dresden bei der Gestaltung einbezo-
gen?

3. Lassen sich Formulare einfach ausdrucken und händisch ausfüllen?

4. Welche Hilfen zum Ausfüllen werden Online bereitgestellt? Gibt es dazu eine Hotline?
5. Welche Angebote stellt die Stadt nach wie vor vor Ort zur persönlichen Beantragung zur
Verfügung? Werden diese Möglichkeiten bei weiterer Digitalisierung erhalten bleiben?


6. Könnten Anträge auf Wohngeld oder Dresden-Pass ggf. auch in Bürgerbüros gestellt wer-
den?

7. Welche Optimierungsmöglichkeiten im Sinne einer möglichst barrierefreien Gestaltung des
Antragswesens sieht die Verwaltung?




Dr. Wolfgang Deppe




Seite 2 von 2

Pressemitteilungen

Fatale und nicht hinnehmbare Entscheidung des Oberbergamts zum Kiesabbau in Söbrigen
28.08.2026

Fatale und nicht hinnehmbare Entscheidung des Oberbergamts zum Kiesabbau in Söbrigen

Oberbürgermeister muss Möglichkeit einer Klage prüfen

Das Sächsische Oberbergamt hat damit eine fatale Entscheidung gegen Landschafts-, Natur- und Emissionsschutz und Wasserhaushalt getroffen.

Grüne fordern Vorrang für wirksamen Hitzeschutz
23.07.2026

Grüne fordern Vorrang für wirksamen Hitzeschutz

Entschlossenes Handeln ist jetzt das Gebot der Stunde

Wir fordern daher die Verwaltung auf: unverzüglich einen Notfallplan zu erarbeiten, der ab einer bestimmten Schwelle durch die Stadt zu organisierende Hilfsangebote für besonders von Hitze betroffene Menschen zur Umsetzung bringt.

Grüne fordern Stopp der Pläne für die Müllverbrennung in Dresden
02.07.2026

Grüne fordern Stopp der Pläne für die Müllverbrennung in Dresden

Brief aus dem Ministerium bestätigt wirtschaftliche Risiken

BÜNDNISGRÜNE Stadtratsfraktion sieht sich in Skepsis und Ablehnung der von der SachsenEnergie geplanten Anlage bestätigt.

Fraktionsblog

Wärmeplanung für Dresden verwässert
25.09.2026

Wärmeplanung für Dresden verwässert

Rede im Stadtrat

Der Stadtrat hat am 24.09. der Wärmpelanung für Dresden zugestimmt, allerdings fast dreo Monate nach der gesetzlich vorgeschriebenen Frist und in extrem verwässerter Form.

Stadtrat hat über die Buga-Konzeption entschieden!
30.01.2026

Stadtrat hat über die Buga-Konzeption entschieden!

Versprechungen zur BUGA werden nicht eingelöst

Wir werden die weitere Planung der BUGA 2033 kritisch begleiten.

Stadtratsrede zur Vorlage Förderung für Flusswasserwerk
16.11.2023

Stadtratsrede zur Vorlage Förderung für Flusswasserwerk

Dr. Wolfgang Deppe

Dresden plant ein Flusswasserwerk für die wachsende Chipindustrie. Kritik an mangelnder Transparenz und Fördermittelzuteilung durch uns. Wir fordern Rückzahlung von 5,5 Mio. Euro aus dem Energieeffizienzfonds. Klimaschutz darf nicht geopfert werden. Klärungsbedarf in der Öffentlichkeitsbeteiligung.

Videos

Pressefoto

Cookie Consent Banner von Real Cookie Banner