Gestern hat der Dresdner Stadtrat über die Fortschreibung der Konzeption zur BUGA 2033 beraten. Wir haben den Prozess in den Ausschüssen und Stadtbezirken konstruktiv-kritisch begleitet – mit dem Fokus auf ökologische Potenziale und nachhaltige Stadtentwicklung.
Gemeinsam mit der SPD-Fraktion haben wir einen Ergänzungsantrag eingebracht, um zentrale ökologische Aspekte und bereits gefasste Stadtratsbeschlüsse stärker zu verankern. Ziel war es, die BUGA 2033 näher an ihre eigenen Versprechen für Dresden heranzuführen. Dieser Antrag hat im Stadtrat leider keine Mehrheit gefunden.
Das Ergebnis der Abstimmung ändert jedoch nichts an unserer Haltung: Wir halten es weiterhin für dringend notwendig, dass die BUGA 2033 stärker auf Investitionen in Naturräume, auf Klimawandelanpassung und auf eine breite Verankerung in der Stadtgesellschaft ausgerichtet wird. Gerade mit Blick auf den knappen Zeitrahmen bis 2033 bleiben aus unserer Sicht zentrale Fragen zur Umsetzung, zur Prioritätensetzung und zum weiteren Prozess offen.
Wir werden die weitere Planung der BUGA 2033 kritisch begleiten, uns weiterhin in den zuständigen Gremien einbringen und uns dafür einsetzen, dass ökologische Qualität, Transparenz und Bürger*innenbeteiligung nicht aus dem Blick geraten. Denn eine Bundesgartenschau ist mehr als ein Event – sie ist eine Investition in die Zukunft unserer Stadt.