Dresden stimmt mit den Füßen ab – Mobilitätswende geht weiter

Verwaltung stellt Pläne für Fuß- und Radverkehr vor

25.02.2026

Die Zahlen sprechen für sich: In Dresden werden immer mehr Wege zu Fuß, mit dem Rad und mit Bus und Bahn zurückgelegt – während der Pkw an Bedeutung verliert. Die mit dem Auto zurückgelegte Gesamtstrecke sinkt, obwohl die Einwohnerzahl wächst. Eine gute Nachricht für Lebensqualität, Klima und Sicherheit in der Stadt.

„Die Dresdnerinnen und Dresdner stimmen mit den Füßen ab. Unser Auftrag ist klar: Infrastruktur so ausbauen, dass dieser Trend weitergeht„, erklärt Ulrike Caspary, Sprecherin für Mobilität der Bündnisgrünen Stadtratsfraktion. „Wenn Menschen sicher, komfortabel und zügig mit dem Rad oder zu Fuß ihre Ziele erreichen können, nutzen sie diese Möglichkeit. Sichere Wege für Fuß- und Radverkehr ermöglichen vor allem auch Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit selbstständig unterwegs zu sein.“

Die Stadtverwaltung stellte heute ihre Pläne für Fuß- und Radverkehr für 2026 vor. Konkret tut sich einiges für Schulwegsicherheit, mehr Zebrastreifen, weitere Radrouten und Radwege auf zentralen Verbindungen, Bike & Ride-Anlagen und ein Fahrradparkhaus am Bahnhof Neustadt.

Caspary betont: „Die Fülle der Maßnahmen für insgesamt 8,6 Mio Euro, davon ein großer Teil Fördermittel, zeigt: Radfahren und zu Fuß gehen ist nicht nur die günstigste Möglichkeit von A nach B zu kommen, es schont auch den Stadthaushalt.

An fünf Grundschulen, am Gymnasium LEO und der Freie Evangelischen Schule werden Maßnahmen für mehr Schulwegsicherheit umgesetzt. So sollen u.a. „Elternhaltestellen eingerichtet werden um die Gefährdung durch Elterntaxis zu reduzieren.

Am S-Bahnhof Pieschen entstehen Querungshilfen, eine barrierefreie Haltestelle und neue Radabstellanlagen – das stärkt das Umsteigen und macht Wege sicherer. Am Bahnhof Dresden Neustadt startet 2026 der Bau eines Fahrradparkhauses mit 803 Stellplätzen. Die Radroute Süd nimmt Gestalt an, beginnend mit der Verbindung von der Budapester Straße zur Hohen Straße, die zur Fahrradstraße umgestaltet werden soll. Auf der Heidestraße zwischen Großenhainer Straße und Maxim-Gorki-Straße entsteht eine neue Fahrbahndecke – ein wichtiger Teil der Achse Pieschen–Infineon. Damit diese Verbindung wirklich durchgehend wird, sollte der Hammerweg übergangsweise an beiden Seiten mit einem Asphaltstreifen ergänzt werden.

„Unser Ziel ist klar: mehr Sicherheit, weniger Unfälle und eine Infrastruktur, die das Umsteigen leicht macht. Wir werden uns weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass insbesondere für Rad- und Fußverkehr noch mehr passiert“, so Caspary abschließend.

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