Einsamkeit: Wer ist vor Ort für mich da?
Einsamkeit betrifft Menschen aller Generationen und stellt eine wachsende gesellschaftliche Herausforderung dar. Vor diesem Hintergrund hat der Deutscher Städte- und Gemeindebund zum Ende des Jahres 2025 einen Fonds gegen Einsamkeit in Höhe von 500 Millionen Euro für die laufende Legislaturperiode gefordert. Die Forderung wurde über ein Interview von Hauptgeschäftsführer André Berghegger gegenüber Zeitungen der Funke-Mediengruppe öffentlich gemacht und in zahlreichen Medienberichten – unter anderem in dpa-Meldungen – aufgegriffen. Ziel ist der Aufbau und die Stärkung einer sozialen Infrastruktur, um Einsamkeit wirksam zu begegnen.
Auch auf kommunaler Ebene braucht es konkrete Angebote, Austausch und niedrigschwellige Begegnungsräume. Stadträtin Andrea Mühle und Stadtbezirksrätin Christel Bakker-Bents (beide Bündnis 90/Die Grünen) greifen das Thema auf und laden zu einem offenen „Kaffeeklatsch“ ein. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:
Was ist Einsamkeit? Wen betrifft sie? Welche Auswirkungen hat sie auf Menschen? Und wo finden Betroffene in Dresden Unterstützung?
Akteur:innen aus dem Stadtteil stellen vor, wie sie Menschen in Einsamkeit unterstützen und welche Angebote bereits bestehen.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Kaffee und Kuchen werden kostenfrei angeboten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.