SRV-Studie bestätigt GRÜNE Mobilitätspolitik

06.02.2020

Zu den heute vorgestellten Ergebnissen der Verkehrsbefragung SRV 2018 erklärt Susanne Krause, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion:  „Die Zahlen bestätigen unsere GRÜNE Mobilitätspolitik. Einerseits geht die Nutzung des privaten PKW zurück, andererseits steigt der Radverkehrsanteil signifikant. Bus und Bahn liegen weiter auf Platz zwei bei der Verkehrsmittelwahl der Dresdnerinnen und Dresdner.
Daraus ergibt sich ein klarer Handlungsauftrag:
1. Weiter in die Sicherheit des Rad- und Fußverkehrs investieren,
2. die Stadtbahnprojekte forcieren und
3. da, wo überdimensionierte Verkehrsflächen für den Autoverkehr zur Verfügung stehen, Neuorganisation zugunsten von Verkehrssicherheit, Stadtgrün und ÖPNV vornehmen.
Die Menschen wollen und leben die Verkehrswende. Wir Stadträtinnen und Stadträte müssen den Ball aufnehmen und unsere Entscheidungen, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der jüngst beschlossenen „Fortschreibung der Klimaschutzziele“, daran ausrichten.“

Ulrike Caspary, Sprecherin für Rad- und Fußverkehr, ergänzt:  „Dass der Radverkehr zugenommen hat, freut mich außerordentlich. Während in Kopenhagen annähernd gleich viele Menschen im Sommer, wie im Winter mit dem Rad fahren, ist in Dresden deutlich erkennbar, dass die Dresdner bei Nässe und Kälte vom Rad auf andere Verkehrsmittel umsteigen. Es ist in unserem Interesse, dass die Menschen das Rad auch ganzjährig nutzen können. Wir können dieses Potential ausbauen, wenn wir Radwegewarte einstellen, die sich um gut gepflegte Radwege kümmern. Und wenn wir im Winter die Radwege räumen. Ein entsprechendes Konzept haben wir im Stadtrat bereits beschlossen, es ist in Bearbeitung und wird mit Sicherheit demnächst vorgestellt.
Es ist beeindruckend, dass die Anzahl an Radfahrer*innen in Dresden so steigt, denn tatsächlich ist Dresden leider immer noch eine der gefährlichsten Städte in Deutschland für Radfahrende. Dies zu ändern ist vordringliches Ziel der Politik.“

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